Login Demo

FAQs - Fragen & Antworten

Das Lebensfeuer
PDF Drucken E-Mail

Das Lebensfeuer – Hintergründe und Anwendungen

 

Ist Ihre Methode wissenschaftlich abgesichert?
Ja. Mehr dazu können Sie unter den beiden Links "Technologie" und "Wissenschaft" erfahren
. 

Was ist der Unterschied zu Biofeedback?
Biofeedback ist ein Trainingsinstrument und wird u.a. von Ärzten, Psychologen und Therapeuten als adjuvante Methode eingesetzt, um physiologische Aktivitäten (wie Hautleitwert, Herzrate, Atmung, Hauttemperatur, Muskelspannung), die nicht oder nur ungenau wahrgenommen werden, zu messen, sichtbar zu machen und in Echtzeit an den Klienten rück zu melden. So können Veränderungen im eigenen Körper von Moment zu Moment wahrgenommen und dem Bewusstsein zugänglich gemacht werden. Ziel kann u.a. sein psychosomatische Zusammenhänge zu verdeutlichen, Körperwahrnehmung, Selbstkontrolle und Selbstregulation zu trainieren. Biofeedback weist eine inhaltliche Nähe zu verhaltenstherapeutischen und lerntheoretischen Ansätzen auf. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, häufig findet Biofeedback Einsatz im Rahmen der Behandlung von Schmerzsyndromen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Angst- und Panikstörungen, Depression, Harn- und Stuhl-Inkontinenz, Asthma, Tinnituses wird aber auch als Peak-Performance-Training (u.a. Sport, Führungskräfte), bei computerbezogenen Störungen (Arbeitsmedizin) oder im Rahmen der neuromuskulären Rehabilitation eingesetzt. Biofeedback bewährt sich v.a. überall dort, wo Stress die Symptome verstärkt. Das Training sollte von einem/einer speziell ausgebildeten Biofeedbacktrainer/in bzw. -therapeut/in durchgeführt werden. Meist handelt es sich dabei um Kurzzeitinterventionen im Rahmen von etwa 10 Sitzungen, die Sitzungsdauer beträgt etwa 50 Minuten. Man erfasst dabei also kurze Zeiträume, das Lebensfeuer zeichnet hingegen eine Gesundheitslandkarte über 24 Stunden (auch während sie schlafen) und zeigt somit Ihren tatsächlichen Gesundheitszustand in Spielfilmlänge.

Kann man mit dem Lebensfeuer Behandlungen evaluieren?
Ja! Jede Behandlung hat einen Einfluss auf das Autonome Nervensystem, dessen Funktion wir abbilden. Daher wird die Methode auch weltweit zur Evaluierung medizinischer Behandlungen, Therapien oder zum Wirksamkeitsnachweis von Produkten herangezogen.

Werden meine Daten geschützt?
Selbstverständlich! Die Datensicherheit ist durch die state-of-the-art Technik gegeben. Dem Datenschutzgesetz wird voll Rechnung getragen, indem Daten nur auf Wunsch oder ausdrücklicher Erlaubnis und auch nur anonymisiert präsentiert werden und der Zugriff für Unbefugte durch dementsprechende Maßnahmen verhindert wird.

Warum arbeiten so viele verschiedene Disziplinen mit dem Lebensfeuer?
Unsere Analysen zeigen, dass unterschiedliche Ursachen zu Imbalancen im Autonomen Nervensystem führen können. Dies geht weit über den medizinischen und psychologischen Bereich hinaus. So können z.B. wirtschaftliche oder soziale Probleme, aber auch Umweltbelastungen durch diese Auswertung entdeckt werden.
Wir haben bewusst eine transdisziplinäre Plattform aufgebaut, wovon nicht zuletzt KundInnen und PartnerInnen im Rahmen notwendiger Interventionen profitieren.

Ist das Lebensfeuer eine medizinische Diagnose?
Nein. Obwohl es uns unsere jahrlange Forschungsarbeit und unser umfassender Datenpool ermöglicht u.a. Normvergleiche anzustellen und das Datenrohmaterial für die Analysen aus dem EKG gewonnen wird, ist die Arbeit mit dem Lebensfeuer keine medizinische Disziplin, wenngleich sehr viele MedizinerInnen mit dem Lebensfeuer arbeiten. Verschaffen sie sich selbst einen Überblick, wer mit dem Lebensfeuer arbeitet unter "Partner". Mit Freude verweisen wir auch auf zahlreiche Kooperationen mit namhaften Unternehmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie im Spitzen- und Freizeitsport unter "Kooperationen".

Ab welchem Alter kann man Kinder messen?
Im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen werden sogar schon Neugeborene gemessen. Bei speziellen Fragestellungen wie z.B. Schlafstörungen, Hyperaktivitätssyndrom und ähnlichem sind auch Messungen bei sehr kleinen Kindern möglich. Wir empfehlen Lebensfeuer Messungen ab 12 Jahren. Auswertungen, um Kindern mehr Bewegung, weniger TV oder Computerspielen oder auch früheres Zubettgehen nahe zu legen, funktionieren verblüffend gut.

Ist es sinnvoll, auch alte Menschen zu messen?
Gerade bei älteren Menschen lohnt es sich, abhängig vom Ausmaß an vorhandener Vitalität zielgerichtete Maßnahmen zur Bewahrung des Lebensfeuers zu setzen.

Wie sieht es mit der Anwendbarkeit im Sport aus?
Alles außer Schwimmen und Tauchen ist möglich. Unsere Technologie wird im Spitzensport in unterschiedlichen Sportarten problemlos eingesetzt. Unser Messgerät ist kleiner als eine Zündholzschachtel und so leicht, dass es die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Die Elektroden sollten lediglich sinnvollerweise zusätzlich mit Leukotape fixiert werden, um ein Verrutschen durch heftige Bewegungen oder Schwitzen zu verhindern. Auch Messungen aller am Markt befindlichen Geräte, die HRM und SDF Daten liefern (z.B. Polar und Suunto Brustgurte) können über das Internet in das Lebensfeuer Analyseportal eingespielt werden!

Kann die Messung auch zur Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung eingesetzt werden?
Ja, sogar mit einer sehr hohen Aussagekraft wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen. Auch Fragen bezüglich Übertraining und Regeneration werden beantwortet.

Ist es sinnvoll ein ganzes Team zu messen?
Im betrieblichen Gesundheitsmanagement haben sich Messungen von Teams als überaus zielführend erwiesen. Auch im Sport sind sogar subtile Fragestellungen zu zwischenmenschlichen Interaktionen beantwortbar.

Wie sinnvoll ist die Anwendung in der betrieblichen Gesundheitsförderung?
Hier liegt eine besondere Stärke von AUTONOM HEALTH ®. Die Messung und ihre Analyse führen vor Augen, wie Leistungspotenziale ausgeschöpft werden können und die MitarbeiterInnen dabei gesund bleiben.